Und wenn ich ehrlich bin, hat mich meine Cellulite jahrelang mehr beschäftigt, als ich jemals zugeben wollte.
Nicht, weil sie mein Leben bestimmt hat.. Sondern weil sie halt immer da war egal was ich auch versucht habe..
Ich weiß noch, wie oft ich morgens vor dem Kleiderschrank stand, ein Kleid oder eine kurze Hose in der Hand hatte und mir dachte:
„Scheiß drauf, vielleicht doch lieber etwas anderes.“
Dabei ging es gar nicht darum, was andere denken.
Zumindest habe ich mir das immer eingeredet.
Die Wahrheit ist: Es waren meine eigenen Gedanken, die mich beschäftigt haben.
Denn jedes Mal, wenn ich in den Spiegel geschaut habe, blieb mein Blick wieder an denselben Stellen hängen.
An genau den Bereichen, die ich am liebsten ignoriert hätte.
Und das Verrückte war:
Ich wusste eigentlich, dass Cellulite völlig normal ist.
Trotzdem habe ich mir immer wieder gewünscht, dass meine Haut einfach anders aussieht.
Also habe ich gesucht. Gelesen. Ausprobiert. Gehofft.
Immer wieder mit dem Gedanken:
„Vielleicht ist das jetzt endlich das, was einen Unterschied macht.“
Aber irgendwann wurde mir klar, was mich eigentlich so frustriert hat.
Es war dieses Gefühl, ständig an derselben Stelle festzustecken.
Irgendwann macht einen das einfach müde.
Nicht körperlich. Sondern mental.
Weil man das Gefühl hat, immer wieder Energie in etwas zu investieren und trotzdem keinen Schritt weiterzukommen.